Die Schüttelkugel

Stolz zieht der Zackenbarsch seine Bahnen,

über sich hört er die Wellen schlagen.

Mit voller Wucht auf die rauen Klippen,

ein Sturmtaucher brütet auf dessen kantigen Rippen.

Ein Schrei, gleich einer Opernsängerin,

der Wind trägt ihn fort, eine kleine Feder mittendrin.

Sie fliegt hoch, quert den Rand,

hinüber zum Hof, landet auf einer Hand.

Ein kleines Händchen, das Gänseblümchen zupft,

denkt an ein Äffchen, welches durch den Urwald hupft.

Die weißen Blätter schweben pusteblumengleich,

tanzen durch die Luft, mit unglaublicher Leichtigkeit.

Einmal umgedreht, vor Erstaunen stumm,

Schneeflocken tanzen um das Mädchen rum.

Sie ist mittendrin, doch unerreichbar weit weg,

abgeschlossen, in ihrem gläsernen Versteck.